Verborgene Frauen

(1) Frauen in Geschichte und Gesellschaft

Wenn man sich mit Philosophie beschäftigt, könnte man meinen, das Denken sei ein Privileg der Männer – dazu noch von alten und bärtigen, wie sie z.B. Raffael in der „Schule von Athen“ darstellt. Man muss schon hartnäckig suchen, um „denkende Frauen“ zu entdecken.
Woran liegt das? Können Frauen etwa weniger gut denken als Männer?

(2) Mannsbilder & Frauenzimmer

Lesen und Schreiben sind „Motoren" der Selbstbefreiung, die Männern jedoch Angst machen kann. Bilder, die Männer von Frauen hatten und noch haben, aber auch Konzepte, die Frauen über Männer entwickeln, untersuchen wir diskursiv, fächerübergreifend und interkulturell, z.B. in der philosophischen Anthropologie, Biologie, Psychologie, Gehirnforschung und in der Kunst. Wir schauen uns auch die Sprache an, in der man übereinander und zueinander spricht.

(3) Weiblichkeit – Mythos oder Realität?

„Man ist nicht als Frau geboren, man wird es“, verkündete Simone de Beauvoir nach dem Zweiten Weltkrieg und löste eine immer noch andauernde Debatte über „Sex“ und „Gender“ aus.
Eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen vertritt Carl Gustav Jung: „Animus“ und „Anima“ sind psychische Aspekte, die jeder Mensch in seiner Individuation verwirklicht.
Was bleibt also von dem Ausruf: „Typisch Frau!“?


Literatur

Gleichauf, Ingeborg: Ich will verstehen. Geschichte der Philosophinnen, dtv, 3. Aufl. 2007, € 7,50

Roos, Theo: Philosophische Vitamine, Kiepenheuer & Witsch, 2005, € 8,90 €
ders.: Neue Philosophische Vitamine, Kiepenheuer & Witsch, 2007, € 8,95 €

Diese und viele andere Bücher zur Philosophie finden Sie in der PhiloTHEK im LernAtelier Zimmern.

Links

Raffael: Die Schule von Athen

 

 
Philosophinnen
 
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