Mannsbilder & Frauenzimmer

Im letzten Semester haben wir die gesellschaftliche Stellung von Frauen und ihre Einflussmöglichkeiten in Antike und Mittelalter kennengelernt. In diesem Semester geht es in der Geschichte weiter mit der Neuzeit und der Moderne, im nächsten Semester kommen wir dann in unsere Gegenwart.

War früher der Schwerpunkt auf der Erziehung gelegen, so übernehmen Frauen jetzt die Initiative zur eigenen Emanzipation und handeln im politischen Feld. Lesen und Schreiben sind „Motoren" der Selbstbefreiung, die Männern jedoch Angst machen kann. Bilder, die Männer von Frauen hatten und noch haben, aber auch Konzepte, die Frauen über Männer entwickeln, untersuchen wir diskursiv, fächerübergreifend und interkulturell, z.B. in der philosophischen Anthropologie, Biologie, Psychologie, Gehirnforschung und in der Kunst. Wir schauen uns auch die Sprache an, in der man übereinander und zueinander spricht, und nicht zuletzt erkennen wir, dass „Weiblichkeit" auch Maskerade sein kann, um in einer „Männerwelt" mitspielen zu können.

Im letzten Semester haben wir das Wissens-Blatt als Strukturierungsmethode kennengelernt. In diesem Semester erfahren wir, für welch unterschiedliche Zwecke wir das Mindmapping nutzen können. Wieder haben Sie die Möglichkeit, Referate zu halten, aber Sie können sich auch weniger umfangreiche Übungen für zu Hause vornehmen, um in den verschiedenen Methoden Sicherheit zu erlangen. Wer Lust hat, kann am PC schreiben und gestalten, wobei die Dozentin gerne behilflich ist.
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