Frauen in Geschichte und Gesellschaft

Wenn man sich mit Philosophie beschäftigt, könnte man meinen, das Denken sei ein Privileg der Männer – dazu noch von alten und bärtigen, wie sie z.B. Raffael in der „Schule von Athen“ darstellt. Man muss schon hartnäckig suchen, um „denkende Frauen“ zu entdecken.

Woran liegt das? Können Frauen etwa weniger gut denken als Männer?
Vielleicht denken sie ja etwas anders. Zudem erforderte die lange gültige soziale Rollenverteilung andere Schwerpunkte des Interesses und förderte auch eine etwas andere Sicht auf die Welt. Das Zusammenleben der Menschen in dieser Welt, Erscheinungen in der Realität, mögliche Beziehungen von Verstand, Gefühl und Handeln z.B. fanden bei philosophierenden Frauen zu allen Zeiten und auch heute besonderes Interesse.

Frauen haben schon immer philosophiert – aber meist im Verborgenen.
Die Verhältnisse waren nicht danach, es auch laut zu tun, weil die von Männern bestimmte Öffentlichkeit oft argwöhnisch, ja sogar aggressiv reagierte, wenn Frauen sich sichtbar machten.
In diesem Kurs untersuchen wir zunächst, was „Philosophie“ eigentlich ist bzw. was sie für uns persönlich bedeuten kann. Danach „surfen“ wir zur ersten Orientierung durch die Philosophiegeschichte und lernen einige Philosophinnen aus verschiedenen Zeiten mit ihren Lebensgeschichten und Denkansätzen kennen.
Wir arbeiten mit unterschiedlichen Texten: systematisch-theoretisch, erlebnishaft-pragmatisch, witzig-satirisch.
Das Entscheidende aber ist Ihre Neugier, Ihr Mut, Ihre Freude am Miteinander-Denken.

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