Drama-Dreieck

Transaktions-Analyse (TA)

Das Drama-Dreieck (TA) rechnet man zu den manipulativen Spielen des Menschen. Jeder von uns neigt dazu, spontan eine dieser Rollen zu übernehmen:
In der Retter-Rolle ist jemand darauf aus, um vor sich selbst bestehen zu können, jemanden zu helfen.
Dadurch hat er die (unbewusste) Neigung, den Anderen in eine komplementäre Rolle (als Opfer) zu drängen.
Jemand, der sich mit einer Verfolger-Rolle identifiziert, macht gerne Vorwürfe, klagt an, beschuldigt den / die Anderen, kritisiert usw.
Wer eine Opfer-Rolle einnimmt, fühlt sich (scheinbar!) wohl, wenn er sich abhängig, hilflos, kindlich, schüchtern usw. zeigen kann.
Wir können aber blitzschnell die Rollen ändern.

BEISPIEL

Der „Retter“ ärgert sich über seinen Schützling, weil dieser seine Erwartungen nicht erfüllt.
Er reagiert plötzlich ungehalten und bösartig. Damit wird der ehemalige Retter zum Verfolger und macht den Anderen zum Opfer.
Im Unterricht wie auch in Kollegien spielt sich dieses Drama-Dreieck tausendfach jeden Tag ab. Wenn wir uns bewusst machen würden, welches Spiel da abläuft, könnten wir „aussteigen“.
 

Edmund Kösel
ABC der Subjektiven Didaktik

Die Modellierung von Lernwelten; 3 Bände, SD-Verlag Bahlingen

Zum Seitenanfang

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.